Richtig saunieren

Warum Saunabaden so gesund ist

Saunabaden ist ideal, um neue Kräfte zu sammeln. Der Wechsel zwischen wohltuender Hitze und anschließender Abkühlung durch Kaltwasseranwendungen oder Frischluft stärkt die Abwehrkräfte und den Kreislauf. Der ganze Stoffwechsel kommt auf Hochtouren. Die Erweiterung der Blutgefäße sorgt außerdem für eine Entspannung der Muskulatur. Körper und Geist kommen wieder ins Gleichgewicht.

Während des Schwitzens fließt das Blut mit etwa doppelt so hoher Geschwindigkeit durch unseren Körper. Trotzdem steigt die Pulszahl um kaum mehr als die Hälfte. Das heißt, dass jeder einzelne Herzschlag ergiebiger ist, also mehr Blut in den Kreislauf fördert.

Der zusätzliche Vorteil: Im warmen Bad entspannen sich unwillkürlich die Muskeln, mit denen die Blutgefäße überzogen sind. Dadurch werden die Gefäße, auch die am Herzen, weiter gestellt. Diese Entspannung bedeutet, dass der Widerstand im Kreislauf sinkt. Infolgedessen wird das Herz zwar einerseits durch die Wärme belastet, aber andererseits durch den verminderten Widerstand entlastet.

Auch alle anderen Körpergewebe werden mehr als sonst durchblutet, damit stärker „durchspült“ und von Stoffwechselschlacken gereinigt. Durch die Wechselbäder – Saunahitze und anschließender Kneipp-Guss – wird außerdem die Immunabwehr gestärkt. Bei regelmäßigen Saunabesuchen ist man so spürbar gegen Erkältungen gefeit. Und ganz nebenbei pflegt Saunabaden die Haut und macht sie weich und geschmeidig.

Das kleine 1x1 des Saunierens

Bevor Sie sich ins Vergnügen stürzen hier ein paar Tipps, wie man richtig sauniert:

Sie benötigen mindestens drei Stunden Zeit, aber nur wenige Bade-Utensilien:

  • zwei Saunatücher
  • zwei Handtücher
  • Badelatschen
  • Seife & Shampoo
  • einen Bademantel zum Einkuscheln
  • Körperlotion

Gesundes Saunabaden besteht genau genommen aus vier Phasen:

  • Duschen
  • Hitzephase
  • Abkühlung
  • Ruhephase

Gehen Sie nicht hungrig oder mit vollem Magen in die Sauna. Vor dem Betreten des Saunabereichs legen Sie bitte Badeanzug oder -hose ab und bekleiden sich mit Saunatuch oder Bademantel. Damit Sie das Saunabad ungestört genießen können, sollten Sie zunächst die Toilette aufsuchen. Dann folgt die Reinigung mit Seife unter der Dusche.

Trocknen Sie sich gut ab, denn trockene Haut schwitzt schneller.

Ein warmes Fußbad vor der Sauna fördert ebenfalls das Schwitzen.

In der Sauna legen Sie Ihr Liegetuch unter den ganzen Körper. Der Aufenthalt sollte kurz, die Wirkung aber intensiv sein. Schwitzen Sie deshalb auf der mittleren oder oberen Bank – aber nicht länger als 15 Minuten. Verlassen Sie sich ruhig auf Ihr Gefühl.

Liegend spüren Sie die Wärme angenehm gleichmäßig. Die letzten zwei Minuten sollten Sie jedoch sitzen, damit sich Ihr Kreislauf an die aufrechte Haltung gewöhnt und das Blut nicht plötzlich in die Beine sackt.

Anschließend kühlen Sie sich rund 10 bis 15 Minuten ab. Dazu sollten Sie ein paar Minuten an die frische Luft gehen – ihr Körper braucht jetzt Sauerstoff.

Die anschließende Erfrischung mit Eis oder Wasser sollte immer von den Füßen aus in Richtung Herz erfolgen. Wenn Sie nicht unter Bluthochdruck oder Herzkrankheiten leiden, ist nach dem Duschen das Tauchbecken die ideale Erfrischung.

Im Anschluss an die Abkühlungen bewirkt ein warmes Fußbad ein Wärmegefühl bis zum Kopf hinauf.

Wiederholte Kaltwasseranwendungen trainieren Ihre Blutgefäße und erhöhen die Widerstandsfähigkeit Ihres Körpers.

Nach dem Schwitzdurchgang sollten Sie Ihrem Körper Ruhe und Entspannung gönnen. In der Ruhephase wird der Erholungseffekt des Saunaganges wirksam. Gönnen Sie sich mindestens so viel Zeit, wie Sie in der Hitze verbracht haben. Ein Saunabad bereitet Sie auch gut auf eine Massage vor. Bitte verhalten Sie sich so, dass sich andere Gäste in Ihrer Ruhephase nicht gestört fühlen.

Einen weiteren Saunagang führen Sie wie den ersten durch. Mehr als drei Saunagänge vergrößern nicht den gesundheitlichen Wert des Saunabades.

Da der Körper beim Saunieren viel Flüssigkeit verliert, raten wir, vor jedem Saunagang ausreichend viel zu trinken. Reichlich Auswahl bietet Ihnen unsere Saunafitbar. Dadurch unterstützen Sie zusätzlich den Entschlackungsprozess.

Nach dem letzten Saunagang bitte nicht mehr mit Seife oder Duschgel duschen, denn die Haut ist absolut sauber. Ansonsten trocknet die Haut nur weiter aus, der Säureschutzmantel gerät aus dem Gleichgewicht. Sinnvoll ist es, die Haut im Anschluss mit einer fettigen Creme zu verwöhnen.

Wenn Sie sich unwohl fühlen oder an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, sollten Sie vor Ihrem Saunabesuch einen Arzt aufsuchen. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen jederzeit für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen und erholsamen Aufenthalt in der Therme Obernsees.

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